Literaturgoldstück der Woche: Biographie des Hungers

Biographie des Hungers

„Ich habe alle Arten von Hunger. Schreibhunger, Liebeshunger, Lebenshunger. Hunger ist das Beste, was es gibt.“

Was sich im ersten Moment anhört wie ein Buch über den Kampf gegen eine Essstörung ist in Wirklichkeit die Autobiographie der Diplomatentochter Amélie Nothomb – genauer genommen die Nacherzählung    ihrer ersten zwanzig Lebensjahre.

Die 1967 geborene Belgierin ist in Frankreich ein literarischer Superstar und mit „Biographie des Hungers“ dürfte sie auch hierzulande Berühmtheit erlangen.

Amélie Nothomb beschreibt in ihrem Werk ihre Kindheit und Jugend in Japan, China, USA, Bangladesch, Burma und Belgien. Das Außergewöhnliche an ihrer Person ist aber vor allem ihr extremes Verlangen – Amélie Nothomb will alles und von allem immer viel und von dem vielen immer mehr.

Was sie dabei erlebt beschreibt sie so makaber und witzig, dass ich „Biographie des Hungers“ an einem Nachmittag zu Ende gelesen hatte.

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2 Kommentare

Eingeordnet unter Literaturgoldstück der Woche

2 Antworten zu “Literaturgoldstück der Woche: Biographie des Hungers

  1. amelie nothomb ist der hammer. ich habe schon so viel von ihr gelesen (zuletzt ‚reality show‘ innerhalb von ca. 4 stunden) und finde jedes buch wieder faszinierend. ‚biographie des hungers‘ habe ich auch noch hier liegen, das wird bald mal angefangen. :)

  2. goldstuecke

    Werde mir auch in jedem Fall noch ein paar andere Bücher von ihr kaufen. Ich mag ihren Schreibstil sehr.
    Übrigens: bin lustigerweise gestern durch Zufall auf deinem Blog gelandet und den mag ich auch sehr. Das Lob musste ich mal loswerden ;)

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