Archiv der Kategorie: Ausstellung

Marilyn im Schloss

„Marilyn Monroe-The last sitting“ heißt die Ausstellung im Schloss Britz, die noch bis zum 30.01.2011 zu sehen ist. Gezeigt werden Fotoaufnahmen des amerikanische Starfotografen Bert Stern der nur sechs Wochen vor Marilyn Monroes plötzlichem Tod im Jahre 1962 die Gelegenheit bekam sie an drei Tagen für das Vogue-Magazin zu fotografieren. Die fertigen Aufnahmen wurden erst nach ihrem Tod veröffentlicht. Präsentiert wird eine Auswahl der Foto-Serie „The Last Sitting”, in der neben Farb- und Schwarzweißfotos auch Siebdrucke des Künstlers Bert Stern gezeigt werden. Ergänzt wird die Ausstellung durch Archivmaterial und persönliche Gegenstände der Diva aus der Sammlung Peter Schnug.

 


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Karl à Paris

Der große Karl ist nicht nur ein erfolgreicher Modedesigner, sondern auch ein guter Fotograf. Das Multitalent zeigt nun seine Aufnahmen im Pariser Museum „Maison Européenne de la Photographie“. Leider nur noch bis zum 31. Oktober. Wer die rund 150 Fotografien sehen möchte, muss sich also beeilen. Zu bestaunen gibt es nicht nur Modeaufnahmen, sondern auch Portraits, persönliche Fotos, experimentelle Arbeiten und Architekturfotografie. Das Video von Deutsche Welle lässt all jene teilhaben, die es wie ich wohl nicht mehr in den nächsten zwei Wochen in Frankreichs Hauptstadt schaffen werden.

 

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Pop-Art-König in Köln

 

Das Bild oben links kennt heute mit Sicherheit jedes Kind. Roy Lichtensteins Comiczeichnungen machten ihn berühmt- heute gilt er unbestritten als Ikone der Pop-Art. Doch Roy Lichtenstein ist mehr als „nur“ Comic. Auf ironische Weise setzte er sich auch mit großern Künstlern wie Picasso und Matisse auseinander, verlieh deren  Werken seine eigene Handschrift, machte aus ihnen seine typischen Rasterpunktzeichnungen

Noch bis zum 3. Oktober sind 100 Exponate im Museum Ludwig in Köln, in der Ausstellung „Roy Lichtenstein. Kunst als Motiv“ zu sehen. Neben den Pop-Art-Gemälde, für die Lichtenstein bekannt wurde, auch Zeichnungen und Skulpturen sowie einige seiner selten gezeigten Frühwerke.

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Julian Schnabel: Polaroids

Das NRW-Forum Düsseldorf beherbergt derzeit eine Ausstellung des Multitalents Julian Schnabel. Der amerikanische Maler und Filmemacher, der für seinen Film „Before night falls“ für den Oscar nominiert wurde und für seinem Film „Schmetterling und Taucherglocke“ im Jahr 2007 den Regiepreis bei den Filmfestspielen in Cannes erhielt, hat sich nun einem neuen/alten Medium zugewandt: Mit einer riesigen Polaroidkamera fotografiert der 1951 geborene Schnabel seine Familie, seine Freunde, seine Werke und immer wieder sich selbst. 100 Fotografien sind im NRW-Forum zu sehen, viele davon werden erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Aufgenommen wurden sie mit eine riesigen Kamera aus den 70er Jahren was das ungewöhnliche Format von 50,8 × 60,96 cm erklärt.

Bis zum 11. Juli ist die Ausstellung im NRW-Forum zu sehen.

 

 

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Niki in Wien

 

Kaum einer, der die berühmten Nana-Figuren der Künstlerin Niki de Saint-Phalle nicht kennt. Ihre Werke sind überall auf der Welt zu bewundern. Von Hannover, wo ihre Figuren das Leibnizufer zieren, bis Paris, wo sie die Besucher des Centre Pompidou mit dem Strawinski-Brunnen verzückt.

Die vor sechs Jahren verstorbene Künstlerin wird nun mit einer Ausstellung im Wiener Essl-Museum geehrt. Wer es bis Ende September leider nicht in die österreichische Hauptstadt schaffen sollte, kann die Ausstellung trotzdem besuchen: In einem Video führt Ulrich Krempel vom Sprengel Museum in Hannover  durch die Räumlichkeiten.

 

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Frida Kahlo in Berlin

Berlin darf sich mit einem neuen Superlativ schmücken: Der Martin-Gropius-Bau beherbergt seit Ende April die bisher größte Frida-Kahlo-Ausstellung, die es je in Deutschland gegeben hat. Mehr als 150 Werke, viele davon aus Privatbesitz, sind zu sehen. Einige von ihnen wurden zuvor nie der Öffentlichkeit präsentiert.

1907 wird Frida Kahlo unter dem Namen Magdalena Carmen Frida als drittes Kind einer Mexikanerin und eines Deutschen in Coyoacán, Mexiko geboren. Das Leben der großen Malerin wurde von Kindheit an durch Schicksalschläge geprägt: Mit fünf Jahren erkrankt sie an Kinderlähmung und behält einen leicht verkrümmten Fuß zurück, mit 18 Jahren wird sie bei einem Busunglück schwer verletzt. In den Monaten, die sie im Krankenhaus verbringt, beginnt sie zu malen. Zeit ihres Lebens werden ihre Schmerzen das große Thema ihrer Bilder sein. Zahlreiche Operationen muss sie bis zu ihrem Tod über sich ergehen lassen.

1928 beginnt sie eine Liebebeziehung mit dem Maler Diego Rivera, den sie schon zu Schulzeiten sehr bewundert hat. Die Ehe hält zehn Jahre un wird überschattet von Fehlgeburten Frida Kahlos und Seitensprüngen beider Partner. 1940 heiraten beide  dennoch erneut. Frida Kahlo sagte einmal über ihren Mann: „Diege Rivera ist der zweite große Unfall in meinem Leben.“

Schon zu ihren Lebzeiten gilt  Frida Kahlo als große Malerin. 1954 stirbt die große Malerin im Alter von nur 47 Jahren. Bis zum 9. August hat man Zeit in das Werk und das Leben der mexikanischen Künstlerin einzutauchen. Begleitend zur Werkausstellung gibt es eine Fotoschau, die das Leben Frida Kahlos nachzeichnet.

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Der große Rauch

Wer das Glück hat in der nächsten Zeit in München oder Leipzig zu sein, sollte die Chance nutzen und sich die Doppelausstellung zu Neo Rauchs 50. Geburtstag ansehen.

Der 1960 in Leipzig geborene Rauch studierte von 1981-1986 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und war von 1986 bis 1990 Meisterschüler bei Professor Heisig. Seinen (finanziellen) Erfolg verdankt er vor allem ausländischen Kunstsammlern, allen voran den Amerikanern, die als erste anfingen in seine Werke zu investieren. Neo Rauch, so erfolgreich er auch ist, ist nicht unumstritten. So mancher hält ihn für überbewertet (wie beispielswiese der Autor des Kulturzeit-Beitrages, den wir angehängt haben) Dennoch sollte man sich die Ausstellungen nicht entgehen lassen-und sei es nur, um sich sein eigenes Bild zu machen.

 

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